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Förderprogramme in der Schweiz

Da Balkonkraftwerke relativ neu und in einem regulatorischen Graubereich sind, gibt es oft keine spezifisch dafür ausgerichteten Förderprogramme, wie es bei größeren Photovoltaikanlagen der Fall ist. Dennoch kann es lokale oder kantonale Initiativen geben, die Unterstützung bieten:

1. Kantonale Förderprogramme: Die Förderung von erneuerbaren Energien, einschließlich Photovoltaikanlagen, wird oft auf kantonaler Ebene geregelt. Einige Kantone bieten spezielle Zuschüsse oder Unterstützungen an, die auch kleinere Photovoltaik-Systeme wie Balkonkraftwerke umfassen können. Es ist ratsam, sich direkt bei der Energieberatungsstelle deines Kantons zu informieren, um keine möglichen Angebote zu verpassen.

2. Steuervergünstigungen: In einigen Fällen können die Kosten für die Installation von erneuerbaren Energiesystemen von den Steuern abgesetzt werden. Dies kann auch für kleinere Systeme wie Balkonkraftwerke gelten, abhängig von den spezifischen Bestimmungen in deinem Kanton.

3. Kleinere lokale Subventionen oder Initiativen: Manchmal bieten Gemeinden oder lokale Energieversorger eigene kleine Förderprogramme oder Rückvergütungen an, um die Nutzung von erneuerbaren Energien zu fördern. Es lohnt sich, auch hier nachzufragen.

Empfehlung

Am besten ist es, du informierst dich direkt bei deiner kantonalen Energieberatungsstelle oder bei deinem lokalen Energieversorger. Diese Stellen können dir aktuelle Informationen zu möglichen Fördermitteln und Unterstützungen geben, die auf Balkonkraftwerke zutreffen könnten.

Stand Februar 2024: Zum Beispiel bietet der Kanton Zürich in Zusammenarbeit mit den Elektrizitätswerken der Stadt Zürich (ewz) und dem Onlineprtal topten.ch eine Subvention an. Kundinnen und Kunden von ewz erhalten CHF 200 pro Panel auf 1-Panel- und 2-Panel-Anlagen ab 250 W. Die Maximalförderung beträgt CHF 400.

Falls du keine Fördermittel erhälst, musst du für die Beschaffungskosten in vollem Umfang selbst aufkommen. Aufgrund der geringen Stromproduktion amortisiert sich eine solche Anlage deshalb erst nach vier bis sieben Jahren. Das ist aber immer noch eine vergleichsweise hohe Rendite.

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